wartet auf eine Zusage zum Medizinstudium

Was waren deine Erwartungen an MedPrep?
Meine Erwartungen an das MedPrep Year waren nicht nur die Wiederholung von abiturrelevanten naturwissenschaftlichen Fächern und die Vorbereitung in diesen auf den Beginn des Medizinstudiums, sondern auch eine ausführliche Vorbereitung auf verschiedene medizinische Test, wie den TMS oder den MedAT. Zudem wollte ich einen Einblick in das Studentenleben erhalten und fand den Gedanken an eine internationale Universität mit vielen sehr verschiedenen Charakteren reizvoll. Zu den genannten erwarteten Vorbereitungen in den Naturwissenschaften und den Tests erhoffte ich mir auch eine Unterstützung in den Bewerbungsverfahren der verschiedenen Hochschulen.

Warum hast du dich für MedPrep entschieden?
Für das Medical Preparatory Year habe ich mich nach dem Tag der offenen Tür im Februar 2016 entschieden. Zu dem Zeitpunkt war für mich bereits klar, dass ich Medizin studieren möchte, den notwendigen NC von 1,0 aber nicht erreichen kann. Da mir diverse Ausbildungsberufe nicht gut gefallen haben und auch andere Vorbereitungsprogramme nicht gut genug erschienen, ich nach dem Abitur aber nicht nichts machen wollte, habe ich mich entschieden, MedPrep zu machen. Hinzu kam, dass ich in der Oberstufe weder Biologie noch Physik im Unterricht hatte, sodass es ein weiterer Vorteil für mich war, eine ausführliche Wiederholung des Abiturstoffes in diesen Fächern, sowie in Chemie und Anatomie zu erhalten.

Welche Erwartungen haben sich bestätigt?
Im MedPrep Year erhielt ich in den Pflichtfächern Chemie, Biologie, Physik und Anatomie eine sehr gute Wiederholung der abiturrelevanten Themengebiete, bzw. in Anatomie einen Einblick in dieses Feld und den menschlichen Körper. In einigen Fächern gingen die Themen sogar über die Wiederholung hinaus und boten Einblicke in Themen des Medizinstudiums. Insbesondere mein gewähltes Fach Biochemie und Molekulare Biologie hat mir gezeigt, wie ein ‚richtiges‘ Studium aussieht und wie schnell sich die behandelten Themen ändern. Des Weiteren hat mir das MedPrep Year bestätigt, dass meine Studien- und Berufswahl die Richtige für mich ist und 100% zu mir passt. Auch für die Vorbereitung auf den Medizinertest wurden meine Erwartungen erfüllt. Im Januar erhielten wir eine qualitativ sehr gute Vorbereitung auf diesen Test, inklusive vieler Tipps und Tricks und Übungsmaterial. Zu meinen Erwartungen kam noch das Feld ‚Praxisseminar‘, in dem es um Themen wie Blutdruck messen, Blutabnehmen, Hygiene im Krankenhaus und Einblicke in das Krankenhaus und in verschiedene Fachbereiche dort ging. Im Vergleich zu Freunden, die kein Vorbereitungsjahr gemacht haben oder sofort nach dem Abitur ein Studium beginnen, habe ich jetzt einen Vorteil und ein umfassenderes Wissen.

Würdest du MedPrep empfehlen?
MedPrep empfehle ich jedem, der auf Grund des NCs nicht sofort einen Studienplatz in Medizin erhält, aber auch denjenigen, denen eine Bestätigung der Studienwahl noch fehlt. Selbst wenn man sich doch gegen Medizin entscheidet, gibt es an der Uni Möglichkeiten, auch andere naturwissenschaftliche Studiengänge kennenzulernen und so nach einem Jahr sicher sein zu können mit der Studienwahl. Das MedPrep ist eine sinnvolle Alternative zum GapYear, in dem man reist oder auch nichts tut. Durch die vielen verschiedenen Kulturen bildet man sich nicht nur akademisch weiter, sondern insbesondere auch in seiner Persönlichkeit.